Durchgeführte Aktionen

Walderlebnistag mit Revierförster Wolfgang Steinacker am 05.08.2017

Bei  tollem Wetter und bester Laune trafen sich acht Kinder und drei Erwachsene, um den Nussdorfer Wald zu erforschen. Die dreistündige Exkursion wurde zum naturnahen Erlebnis für alle Beteiligten:
Mit sichtlichem Spaß an der Arbeit erklärte Wolfgang Steinacker den interessierten Naturkundschaftern die Besonderheiten des Nussdorfer Forstes.
Julius bekam schon zu Beginn die Aufgabe, die Ameisenhaufen zu zählen. Am Ende waren es bereits 46 Stück. Im gesamten Nussdorfer Wald sind es so viele, dass man bereits bei 200 mit der Erfassung aufgehört hat, erklärt der Nussdorfer Revierförster. Das sei ein gutes Zeichen für eine intakte Natur.
Weiter ging es mit Baumkunde. Das Baumsuchspiel machte Jung und Alt jede Menge Spaß und Wolfgang Steinacker war beeindruckt über das Wissen der Kinder.
Dass die als Z-Baum (Z=Zukunft) gekennzeichneten Eichen im Wald aber noch 100 Jahre wachsen sollen, bis sie groß genug sind, um „geerntet“ zu werden, brachte alle zum Staunen.
200 Jahre ist eine Eiche alt, bis sie den optimalen Durchmesser von etwa 80 cm erreicht hat. Die Eichen sind ein deutsches Sinnbild für Kraft und Schönheit, weshalb sie auch auf einem Teil der deutschen Centmünzen zu finden sind.
Weiter ging es auf die Suche nach dem Borkenkäfer. Der Waldschädling hat es im Nussdorfer Mischwald zum Glück schwer, trotzdem müssen der Förster und sein Team befallene Bäume fällen und separieren.
Nach drei Stunden verlassen alle Teilnehmer hungrig und durstig den Forst. Wie gut, dass zum Abschluss noch eine kleine Grillparty stattfindet, bei der sich alle wieder stärken können.

Grüner Gockel trifft Honigbiene - Bienenexkursion am 15.07.2017

15 Kinder und Erwachsene vom Umweltteam machen eine Bienenexkursion zu Imkermeister Gerhard Haffner nach Vaihingen/Enz. Mit großen Augen und Ohren lauschen die vier Familien den Ausführungen des Vaihinger Imkermeisters. Und Gerhard Haffner hat viel zu erzählen: Bereits seit 40 Jahren sind die Honigbienen seine große Leidenschaft. Schon beim vorsichtigen Öffnen des Bienenkastens merkt man, dass der Bienensachverständige eine besondere Beziehung zu den emsigen Insekten hat. Behutsam nimmt er den Deckel ab und erklärt den interessierten Zuhörern viel Interessantes über Brut- und Honigräume, über die unterschiedlichen Waben, die als Vorratsraum für Polen, als Brutstätte für den Bienennachwuchs und natürlich als Vorratsspeicher für den Honig dienen.

Aus etwa 40.000 bis 50.000 Bienen besteht ein starkes Bienenvolk, das in einem guten Jahr bis zu 25kg Honig bringen kann. Mit ungläubigen Gesichtern erfahren die Zuhörer, dass allein für ein Glas Honig etwa 40.000 Flüge mit insgesamt 120.000km zurückgelegt werden müssen. Das ist dreimal um die Erde. Für ein Glas Honig. Nicht zu fassen.

Der Fleiß der Bienen ist sprichwörtlich, denn das Leben der Bienen besteht ausschließlich aus Arbeit. Wenn eine Jungbiene nach 21 Tagen schlüpft, übernimmt sie erst einmal wichtige Aufgaben im Bienenstock. Die Waben müssen gereinigt, die Brut gepflegt, der Bau belüftet und der Stock verteidigt werden. Erst dann beginnt die Bienen mit der Tätigkeit, für die Sie berühmt sind:Sie sammeln Pollen und Nektar....

Steinkäuze Beringen - Ein Naturerlebnis für Kinder und Erwachsene am 25.06.2016

Große Kinderaugen sind zu sehen, viele „Ahs“ und „Ohs“ zu hören, als Herbert Keil die Steinkauzröhre öffnet und drei kleine Steinkauznestlinge behutsam aus der Nisthilfe zieht.

Der Chef der Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung einheimischer Eulenarten e.V. und das Umweltteam des Grünen Gockel Nussdorf haben auf die Streuobstwiese zwischen Nussdorf und Eberdingen eingeladen. Etwa 30 Erwachsene und Kinder können sich nun direkt ein Bild von der wichtigen Aufgabe des Eulenspezialisten Keil machen. „Vor 30 Jahren lebten gerade noch acht Brutpaare im Landkreis Ludwigsburg, jetzt sind es wieder etwa 220“, so der Naturschützer. Dafür investiert er nach eigener Aussage ca. 600 Stunden ehrenamtlicher Arbeit jedes Jahr. Dieses Jahr hat er bereits 600 Nestlinge beringt, vermessen, gewogen und kartiert. Die Daten gibt er an die Vogelwarte Radolfzell weiter. Ohne die Nisthilfen könnten die Steinkäuze nicht überleben. Zu selten sind natürliche Nistplätze, abgestorbene Bäume und ruhige Streuobstwiesen geworden. Daher gilt die zweitkleinste Eulenart  als stark bedroht und ist in einigen Bundesländern bereits ausgestorben. Das können sich die Kinder und Erwachsenen kaum vorstellen, denn auf der Streuobstwiese hier in Nussdorf scheint die Welt noch in Ordnung zu sein...

Den ganzen Bericht und viele Bilder gibt es hier als PDF

Kirchengemeinde Nussdorf im Kirchenfernsehen April 2016

Über die Aktionen des Grünen Gockels wurde im Kirchenfernsehen berichtet. Hier der Beitrag über die Paul-Gerhard-Gemeinde in Stuttgart und unsere Kirchengemeinde Nussdorf.



Kirchengemeinde Nussdorf erhält Anerkennungspreis für nachhaltiges Handeln im Juni 2015

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war die Zelthalle 12 auf dem  Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart, auf dem die Preisverleihung im Wettbewerb „KirchengemeindeN! Nachhaltig handeln – Schöpfung bewahren“ stattfand. Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankte sich bei den 35 Preisträgern für ihr kreatives Engagement. Er nannte dabei den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung  „die Herausforderung des 21. Jahrhunderts schlechthin“. Zwar sei es nicht unsere  Aufgabe, die Welt zu retten, sondern die unseres Schöpfers. Wir alle könnten und müssten dabei aber unseren Beitrag leisten, sagte er unter dem Beifall der etwa 1000 Besucher.

Ziel des Wettbewerbes ist es, besonders kreative Ideen einem breiteren Publikum bekannt zu machen und durch intelligente Vernetzung Kooperationen zu fördern. Austausch sei dabei besonders wichtig, betonte auch Marlehn Thieme, die Vorsitzende des Rats für nachhaltige Entwicklung und Mitglied des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland in ihrer Festrede.
Mit einem Konzept für die Erneuerung der Beleuchtung im Gemeindehaus hat sich der Grüne Gockel Nussdorf beworben. Im Laufe des Jahres 2016 soll die komplette Raumbeleuchtung auf LED umgestellt und ein intelligentes Schalterkonzept entwickelt werden, damit immer nur so viel Licht brennt, wie auch wirklich notwendig ist. Dadurch wollen die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde nochmals 10% Energie einsparen.
Seit Einführung des Umweltmanagementsystems im Jahre 2009 konnte der Nutzstromverbrauch bereits um 31% gesenkt werden, was Hartmut Nitsche allen Grund gibt, dankbar zu sein.
„Was in den letzten fünf Jahren in Bezug auf Schöpfungsbewahrung alles gewachsen und entstanden ist, ist für mich immer wieder beeindruckend. Zwei Fotovoltaikanlagen, eine Nachhaltigkeitswoche, viele Kinderaktionen, Vorträge und Schöpfungsgottesdienste wurden auf den Weg gebracht.
Über 50 Punkte aus dem 4-Jahres-Umweltprogramm wurden dabei abgearbeitet und erfolgreich umgesetzt.“, so der Nussdorfer Gemeindepfarrer weiter. „Ich bin sehr dankbar für die wertvolle Arbeit, die unser Kirchengemeinderat und das Umweltteam leisten. Aber vor allem der Rückhalt und die Unterstützung in der Kirchengemeinde, die gute Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde und den vielen befreundeten Vereine erfüllt uns mit Stolz. Der mit 1000 Euro dotierte Anerkennungspreis freut uns sehr und wird einen Teil der Kosten der neuen Beleuchtung decken.“

Informationsabend und Bildervortrag „Rabenvögel in Nussdorf“ im Januar 2015

Zusammen mit der Umweltinitiative Nussdorf hatten wir zu zwei Veranstaltungen eingeladen:

  • Grüner Gockel: Informationsveranstaltung

Das Umweltteam informierte über seine Arbeit und über das neue Umweltprogramm. Die geplanten Maßnahmen wurden den Interessierten vorgestellt.

  • Thomas Köberle: Bildervortrag „Rabenvögel in Nussdorf“

Anschließend gab es einen hoch interessanten Bildervortrag über Rabenvögel in Nussdorf. Thomas Köberle und Barbara Klein zeigten uns die in Baden-Württemberg (und in Nussdorf) vorkommenden Arten: Kolkrabe, Rabenkrähe, Dohle, Eichelhäher und Elster. Die Rabenvögel gehören zu den interessantesten Vogelarten weltweit. Sie sind sozial, intelligent und lernen ihr ganzes Leben lang und manche werden über 100 Jahre alt.

Apfelsaftaktion - Oktober 2014

Vier Tage lang wurde in der Kelter gemahlen, gepackt, gepresst und abgefüllt. Wer in Nussdorf und Umgebung seine Streuobstwiese abgeerntet hatte und das frische Obst zur Kelter brachte, konnte beim Saft machen mithelfen und dann leckeren eigenen Apfelsaft nach Haus nehmen. Auch die Nussdorfer Schüler hatten Äpfel aufgelesen und erlebten mit viel Spaß den Kelterbetrieb. Jetzt ist es geschafft. Fast zwanzigtausend Liter Apfelsaft konnten gekeltert und haltbar abgefüllt werden.
Herzlichen Dank allen Helfern des Bläserkreises, die diese Grüne-Gockel-Aktion schon zum fünften Mal betrieben haben.
Der Erlös aus der Apfelsaft Aktion samt eingegangener Spenden beträgt über dreitausend Euro. Er ist wieder für das Kinderheim Sir Humphrey Gibbs Center in Zimbabwe bestimmt.
In der Kelter konnte man sich aus erster Hand informieren, was die Menschen dort mit dem Geld leisten und was alles am dringendsten benötigt wird. Allen Helfern, Gebern und Spendern herzlichen Dank für die gelungene Aktion!
Kurt Rapp

Kinderaktion: Gestalten mit Naturmaterialien - Mai 2014

Drei Vormittage haben die Pusteblumenkinder des Kindergartens Blumenstrasse im Mai im Wald verbracht - die sogenannten Waldtage. Während dieser Tage sammelten sie Zweige, Moos, Zapfen, Steine, Blätter usw. Diese Materialien haben wir nun in der letzten Mai-Woche gemeinsam verarbeitet.

Die Grundidee:  Eine „Zwergenhöhle“ aus Naturmaterialien - Wie geht das? 
Als Grundlage dient eine Baumscheibe. Darauf kommt frischer Ton, in den dann die gesammelten Materialien gesteckt werden, sodass eine geheime Höhle oder ein Versteck für einen kleinen Zwerg oder ein Tier entsteht.

Ziel und Zweck sind der spielerische Um- bzw. Zugang zu Naturmaterialien und das schöpferisch, kreative Gestalten. Es ist schön zu sehen, was man mit einfachen Dingen, die man bei jedem Spaziergang oder im Garten findet, alles machen kann. Und wenn dieses „Spielzeug“ nicht mehr interessant ist, gibt es keine Entsorgungsprobleme.

Den Bericht und viele Bilder gibt es hier als PDF

NaNu! - Nachhaltigkeitstage Nussdorf 15. bis 22.09.2013

Nach rund 18 Monaten Vorbereitungszeit fanden die ersten Nachhaltigkeitstage Nussdorf statt. Zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein, VENA und der lokalen Agenda hat sich eine Woche alles um Umweltschutz, Generationengerechtigkeit, „die eine Welt“, regionale Produkte, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gedreht.

Es gab Workshops, Exkursionen, Vorträge und Gottesdienste zum Thema Nachhaltigkeit. Höhepunkte waren der Vortrag vom Journalisten und TV-Moderator Franz Alt über die Energiewende, und das Ausstellungswochenende mit dem Bio- und Regionalmarkt, der Energieeffizienzausstellung rund um die Nussdorfer Gemeindehalle. 

Weitere Informationen und viele Bilder finden Sie hier.

3. Apfelsaftaktion - Leckeren Apfelsaft kosten und Gutes tun

Bild VKZ Sabine Rücker

70 Nussdorfer Kinder sammeln 1,5 Tonnen Äpfel auf und sind bei der Versaftung dabei - rund 3000 Euro für Heim in Simbabwe. 

Bei der Eberdinger Apfelsaftaktion haben Nussdorfer Erstklässler und Kindergartenkinder geholfen und feste Äpfel aufgesammelt. In der Kelter konnten Sie gestern (12.10.2012) bestaunen, wie aus den Früchten Saft gemacht wird. Der Erlös der Aktion kommt behinderten Kindern in Simbabwe zugute.

Hier können Sie den vollständigen Beriht der VKZ vom 13.10.2012 herunterladen.

Ameisenhochburg Nussdorf - Waldspaziergang mit Revierförster Steinacker

Fast 30 Grad im Schatten zeigte das Thermometer, als wir im Rahmen des Ferienprogramms mit 15 Kindern und Erwachsenen zum diesjährigen Waldspaziergang mit Revierförster Wolfgang Steinacker und seinem Praktikanten Felix aufbrachen. Nach einer Viertelstunde in sengender Hitze, waren alle froh, den Waldrand erreicht zu haben.

Dort im Schatten untersuchten wir zuerst ausgiebig die weitläufigen Fuchs- und Dachsbauten, die in der alten Nussdorfer Lehmgrube ca. 10-15 Füchse Unterschlupf geben. Aus dem Lehm der alten Grube wurden früher Ziegel und Steine für den Hausbau gefertigt. Erst mit dem Entstehen der ersten Ziegeleien verlor die Lehmgrube ihre ursprüngliche Funktion und dient seither den einheimischen Dachsen und Füchsen als Wohnung...

Den ganzen Bericht mit zahlreichen Bildern können Sie hier als PDF herunterladen.

Anlegen und Pflege eines Kräuterbeets im Kindergarten

Den Kindern im Kindergarten Blumenstrasse sollte der Kreislauf des Säens, Wachsens, Pflegens, Gedeihens, Erntens und Verwertens verbunden mit Freude am Kreislauf des Lebens nähergebracht werden und zwar mit einem praktischen kindgerechten „Projekt“.Wir bereiten ein Beet, besäen bzw. bepflanzen es mit heimischen Kräutern und Ringelblumen. Dann soll es von den Kindern gepflegt werden. Im Sommer könnten wir aus den bis dahin gewachsenen Kräutern schon etwas machen, z.B. eigene Kräuterbutter und selbstgebackenes Brot. Aus den Ringelblumen ließe sich im Herbst eine Wundcreme herstellen oder wir trocknen Sie als Badezusatz. Die Kinder werden am kleinen Beispiel lernen, wozu die Erde eigentlich da ist und daß nicht alles aus dem Supermarkt kommen muss - und eigene Kräuterbutter noch dazu super schmeckt.

Kindergartenprojekt Teil 1: Frühling, Neuanfang, säen...

Am 29. März am Vormittag war es soweit. Mit den 13 Sonnenblumenkindern wurde gemeinsam ein Beet angelegt und besäet. Vorher haben wir über die Kräuter, deren Verwendung und wie das überhaupt mit dem Säen und Wachsen so vor sich geht gesprochen.

Alle waren mit Eifer und Freude dabei, einige kamen gar nicht mehr zum Ende - so schön wars.  

Jetzt muß es nur noch keimen und wachsen.

Kindergartenprojekt Teil 2: Kräuterbutter selbst machen ...

Am 24. Juli konnten wir die selbstgepflanzten Kräuter ernten.

Aus Sahne lernten die Kinder Butter selbst zu rühren und zu schütteln. Eifrig wurden die Kräuter klein geschnitten und zu einer herrlichen Kräuterbutter weiterverarbeitet.

Es war wieder ein toller, bereichernder Vormittag und am Ende schmeckten die Brötchen mit der selbst gemachten Kräuterbutter auch noch fantastisch.

Hier können Sie den Bericht mit vielen Bildern als PDF herunterladen

Ensinger Nachhaltigkeitstage

Der Grüne Gockel Nussdorf beteiligte sich mit einer Ausstellung an den ENSINGER NACHHALTIGKEITSTAGEN.

„Ab in die Zukunft” hieß es am Freitag, 20. April und Samstag, 21. April 2012 in ganz Baden-Württemberg. An den Nachhaltigkeitstagen fanden landesweit Veranstaltungen und Aktionen statt, die Nachhaltigkeit erlebbar machen und zeigen, wie nachhaltig, lebenswert und zukunftsfähig unser Land ist.

Bei Ensinger gab es Ausstellungen an beiden Tagen und eine Reihe von spannenden Vorträge am 21. April 2012.

Hier können Sie das Programm als PDF herunterladen

Bau unserer zweiten Photovoltaikanlage auf der Kelter

Hier sehen Sie wie unsere zweite Photovoltaikanlage entstanden ist.

Vortrag: Pflanzen- und Tierwelt rund um Eberdingen, Hochdorf und Nussdorf

Der Verein für Entspannungs - und Naturpädagogik (VENA e.V.), der Grüne Gockel von der Ev. Kirchengemeinde Nussdorf  und der OGV Nussdorf haben gemeinsam zu einer Bilderreise durch die heimische Natur eingeladen. Mit schönen Fotos und spannenden Geschichten wurde am Freitagabend, 25. November 2011eine Auswahl der Flora und Fauna im Heckengäu vorgestellt. Die Landschaftsökologen Thomas Köberle und Barbara Klein führten in einem spannenden Streifzug durch Wälder, Fluss- und Bachauen, Weinberge, Magerrasen und Heckenlandschaften. Auf unterhaltsame Weise wurden ökologische Zusammenhänge erklärt und einige Geheimnisse der Natur gelüftet.

Das Gemeindehaus war sehr gut besucht. Über 90 Menschen vom Kind bis zum Greiss lauschten gespannt dem Vortrag und liesen sich von den Bildern faszinieren.  

Eine Elsbeere als Symbol für Nachhaltigkeit in Nussdorf

Fast eineinhalb Jahre stand sie im Garten von Familie Schurr und wartete auf ihren endgültigen Bestimmungsort: Die Elsbeere des Umweltprojekts Grüner Gockel. Am 11.06. überreichte Helga Baur von der evangelischen Landeskirche den Umweltbeauftragten der Gemeinden Oberriexingen, Nussdorf und Eberdingen den Baum des Jahres 2011 als Symbol für die nachhaltige und umweltfreundliche Ausrichtung der frisch EMAS-zertifizierten Gemeinden. Nachdem die „schöne Else“ über ein Jahr im Blumenbeet Kraft sammeln konnte, fand sie nun auf einer Streuobstwiese in Nussdorf ihre neue Heimat. 

Helmut Weber und Hans, Lana und Leon Schurr gruben das Pflanzloch, sorgten für Wühlmausschutz und schlugen am Ende drei  Pfosten zur Stützung des Baumes in die Erde.

Das Umweltteam des Grünen Gockel möchte noch eine Bank zum Ausruhen und ein Informationsschild organisieren.  In  Zukunft können dann Spaziergänger, Jogger und Teilnehmer am Nussdorf Lauf die Elsbeere und den wunderschönen Blick auf Nussdorf genießen.

Hintergrundinformation - Baum des Jahres 2011

Im Jahr 2011 steht eine Baumart im Rampenlicht, die nach einer aktuellen Blitzumfrage die meisten Menschen bisher gar nicht kannten: die Elsbeere (Sorbus torminalis L.). Das alleine ist schon ein gewichtiger Grund für ihre Wahl zum Baum des Jahres. Der zweite ist ihre Seltenheit – obwohl sie fast überall in Deutschland wachsen könnte. Drittens hat sie eines der edelsten Hölzer, eine attraktive und relativ späte Blüte, eine traumhafte Herbstfärbung und Früchte, mit denen man hochwertige Delikatessen herstellen kann – wenn man davon weiß. 

2. Apfelsaftaktion - Über 100 Kinder machen Saft in der Nussdorfer Kelter

Die Mostobstaktion in der Nussdorfer Kelter ist wieder ein voller Erfolg. An insgesamt drei Tagen werden bis zu 50.000 Liter Apfelsaft gemacht.

Keltermeister Friedrich Rapp und die vielen Helfer vom Bläserkreis freuten sich zum Auftakt der Mostobstaktion über das große Gewimmel in der Nussdorfer Kelter. Drei Schulklassen und beide Kindergärten beteiligten sich an der Aktion, die vom Bläserkreis und vom Grünen Gockel dieses Jahr zum zweiten mal durchgeführt wird.

Die über 100 Kinder befassten sich bereits seit Tagen mit dem Thema Apfel, Streuobstwiesen und aktivem Naturschutz. Am Donnerstag wurden dann gemeinsam ca. 1500 kg Äpfel aufgesammelt, die am Freitag zu 1125 Liter Nussdorfer Streuobst-Apfelsaft verarbeitet wurden...

Filmabend "Die 4. Revolution"

Als Open Air Kino war es geplant. Wegen 85% Regenwahrscheinlichkeit haben wir die Veranstaltung dann ins Gemeindehaus verlegt. Das Interesse an dem Film war trotzdem sehr groß. Über 40 Nussdorfer waren gekommen um sich diesen Film von Carl A. Fechner anzuschauen. Eindrucksvoll zeigte der Film auf, dass die Energiewende möglich ist, und dass Energieautonomie auch für Entwicklungsländer der richtige Weg ist. Investitionen erfolgen nur in die Technik; den Brennstoff liefert anschließend unsere Erde durch Wind, Sonne und Wasserkraft kostenlos. Die Abhängigkeit von den Energiekonzernen und vom Import von Kohle, Öl oder Uran wird damit vermieden.  

Der Film regte zu intensiven Diskusssionen an und so war es passend, dass gerade an diesem Abend der Beschluß zum Bau einer zweiten Photovoltaikanlage gefallen ist.

Unterwegs im Nussdorfer Bannwald - Waldspaziergang mit Revierförster Steinacker

24 Kinder und Erwachsene begaben sich am 30.8.2011 ins Dickicht des Nussdorfer Waldes. Revierförster Wolfgang Steinacker und seine drei Praktikanten hatten alle Hände voll zu tun, die Rasselbande im Zaum zu halten und die vielen Fragen der wissenshungrigen Nachwuchsförster zu beantworten.

Von Weitem hört man ein lautes Klopfen. „Der Schwarzspecht war noch vor 30 Jahren einfach nicht vorhanden in unseren Wäldern, heute gibt es ihn wieder in großer Anzahl.“ , sagt der Nussdorfer Revierförster stolz. „Auf Spechthöhlen nehmen wir besondere Rücksicht. Bäume, die von Spechten bewohnt sind, werden besonders markiert und nicht gefällt, um den Fortbestand der Spechte zu sichern“....

Wir danken Wolfgang Steinacker und seinen drei Praktikanten, die allen beteiligten Kindern und Erwachsenen einen informativen, spannenden und auch lustigen Vormittag beschert haben.

Nistkastenbau in der Karl-Ehmann-Grundschule

Es ist geschafft, die Nistkästen sind fertig

Am Samstag, den 2. Juli 2011 trafen sich im Rahmen einer AG Eltern und Kinder, um auf dem Hof der Nussdorfer Schule gemeinsam Nistkästen zu bauen. Organisiert hatte diese Aktion Hans und Stefan Schurr vom Grünen Gockel. Die Nistkästen waren als Bausätze vorbereitet und konnten von den Schülern unter fachkundiger Anleitung zusammengeschraubt werden.   

Eva-Lotta Engel aus der Klasse 3B hat einen Bericht darüber im Gemeindeblatt veröffentlicht, den Sie hier herunterladen können.

Die Anlage wurde vom 7. bis 10. Juni montiert

Hier können Sie sehen, wie unsere Anlage Stück um Stück gewachsen ist, wie wir dann das Richtfest gefeiert haben und die Anlage schließlich am 10.6.2011 in Betrieb genommen haben. 

Seit 10. Juni um 15:30 produzieren wir eigenen Strom. 

Unsere erste Photovoltaikanlage auf dem Gemeindehaus

Bereits im ersten Monat  haben wir 1700 kWh Strom aus Sonnenenergie produziert. Wir hatten die Anlage als unseren Beitrag zur CO2-Einsparung und zur Bewahrung der Schöpfung vom März bis Mai 2011 geplant und die Errichtung organisiert. 22 Bürger fanden zusammen und brachten die notwendigen Finanzmittel auf.  

Hier gibt es den Zeitungsbericht der VKZ vom 18.6.2011
Kraftwerk auf dem Gemeindehaus

Wichtige Kenndaten sind:

  • 87 Solarmodule Schott MONO TM 185 mit einer Leistung von insgesamt 16,315 kWp
  • 12 Wechselrichter Solarinvent PPI 600, 1100 und 1400
  • Parallelverschaltung der Module ergibt maximale Spannung: 85 V
  • Voraussichtlicher Ertrag: 14.500 kWh pro Jahr (soviel verbrauchen ca. 4 Familien)
  • CO2-Einsparung: ca. 10 t pro Jahr (1 Mensch in Deutschland verbraucht 11 t CO2)
  • Finanzierung der Anlage durch: Sonnengockel Nussdorf 1 GbR
    Richard Spengler, Stefan Schurr, Manfred Reiter, Kathrin Auweder, Ernst Kranich, Ursula Kranich, Marianne Rapp, Gertrud Gayer, Kurt Rapp, Dr. Werner Molzberger, Claudia Wizemann, Irene Besserer, Otto Pflüger, Dieter Rapp, Andrea Störk, Herwin Grauel, Armin Weigel, Guido Krämer, Hans Schurr, Thomas Möhler, Antje Spindler-Krüger, Eduard Sigmund

Hier gibts den kompletten Steckbrief der Anlage als PDF

Informationsabend Photovoltaikanlage auf dem Gemeindehaus

Am 2. Mai informierte der Grüne Gockel Nussdorf über das Großprojekt "Photvoltaikanlage auf dem Gemeindehaus". Die Anlage wird eine Leistung von 16,5kWp haben. „Mit dieser Anlage werden wir in Nussdorf pro Jahr etwa 14.500 kWh Strom produzieren, das ist soviel wie vier Familien im Jahr durchschnittlich verbrauchen.“, sagte Richard Spengler, einer der beiden ehrenamtliche Geschäftsführer der für diese Projekt gegründeten „Sonnengockel Nussdorf 1 GbR.  

Hier gibt es den vollständigen Zeitungsbericht der VKZ vom 9. Mai 2011
Sonnengockel fürs Gemeindehausdach

Apfelsaftaktion mit dem Kindergarten Blumenstrasse und dem Bläserkreis am 22. Oktober

Der Grüne Gockel führte eine Apfelsaftaktion mit dem Kindergarten Blumenstrasse und dem Bläserkreis Nussdorf durch. Hierdurch sollte bei den Kindern das Bewußtsein geweckt werden, wie gesunde Lebensmittel entstehen. Außerdem fördern wir den Erhalt der heimischen Streuobstwiesen und damit den Schutz vieler Tier- und Pflanzenarten; wir nutzen die alte Kelter und Obstpresse und für die ganze Famile ergibt sich ein naturreines Getränk ganz ohne Zusatzstoffe.

Das Fernsehen L-TV berichtete darüber.

Und der Bläserkreis hat ein eigenes Video gedreht.(Gottfried)
Vom Apfel zum Apfelsaft. Traditionelles Keltern von Mostobst verknüpft mit moderner Saftverarbeitungstechnik.
Bei der üblichen Süßmostverarbeitung liefert der Kunde sein Obst ab und bekommt die entsprechende Menge Saft. Hier bekommt jeder nur den Saft seiner eigenen Äpfel, d.h. der Saft ist sortenrein. Wenn zuhause die Packung angezapft wird, kann der Süßmost (ohne zu gären) verwendet werden bis der Beutel nach 3 Wochen bis zu 3 Monaten leer ist, denn es gelangt keine Luft hinein. Ungeöffnet sind die Apfelsaftkartons 2 bis 3 Jahre haltbar. Der Erlös der Aktion wird zur Unterstützung eines Kinderheims in Zimbabwe gespendet

Waldspaziergang mit Förster Steinacker am 30. August

Wo sich Fuchs und Hase „Gutenacht“ sagen

22 Kinder und Erwachsene trafen sich zu einem Erkundungsspaziergang im Nussdorfer Forst. Trotz Wind und Regen starteten die Kinder zwischen 4 und 12 Jahren und einige Erwachsene unter Führung des Nussdorfer Försters gut gelaunt, um Wissenswertes über Pflanzen und Tiere im Wald zu erfahren. Mit viel Fantasie bereitete Herr Steinacker den interessierten Hobbyforschern einen spannenden und lustigen Vormittag. Hier können Sie den ganzen Bericht herunterladen (PDF, 1150kB)

Zweiter Schöpfungsgottesdienst bei der alten Linde 18. Juli

Zum 2. Mal luden Pfarrer Hartmut Nitsche und das Grüne-Gockel-Team zum Schöpfungsgottesdienst bei der alten Linde südlich von Nussdorf ein. Das Grüne-Gockel-Zügle brachte Kinder und alte Menschen zur Linde, die anderen waren aufgefordert worden zu Fuß oder mit dem Fahrad zu kommen.

Nach dem Gottesdienst gab es wieder viel Gelegenheiten sich über die Arbeit des Grünen Gockels zu informieren. Das Wetter spielte super mit und so konnten wir diesen Sonntag bei herrlichem Sonnenschein in Gottes freier Natur geniesen. Bei Weißwürsten, Salat und Getränken wurde angeregt diskutiert.