Umwelttipp - Ein Gemüse-Hochbeet anlegen - So gelingt es!

Hochbeete lassen sich bequem bearbeiten, erschweren Schnecken den Zugang und liefern durch ihre spezielle Befüllung wesentlich höhere Erträge als herkömmliche Beete. Kleine Fläche, große Erträge - auf diesen einfachen Nenner lässt sich ein Hochbeet bringen. Mit dieser Methode können zwei- bis dreimal so hohe Erträge erzielt werden, wie auf einem Flachbeet gleicher Größe - und das auf bequemer Arbeitshöhe.
Wer ein Hochbeet in seinem Garten anlegen möchte, sollte das im Herbst oder Frühjahr tun. Zunächst wird der Boden ca. 20 cm tief ausgehoben. Damit man von allen Seiten gut herankommt, sind Hochbeete etwa 120 cm breit und etwa 70 cm hoch. Ideal ist die Ausrichtung des Beetes in Nord-Süd-Richtung. Als Baumaterial für die Einfassung eignen sich Holz, Stein, Betonplatten oder Blech. Tipp: Hochbeete aus Holz mit einer Noppenfolie auskleiden, so hält es länger.

Das Hochbeet richtig befüllen

Das Hochbeet wird in Schichten befüllt, wobei das Füllgut von unten nach oben immer feiner wird:

  • Wer Wühlmäuse im Garten hat, kann ganz unten ein Wühlmausgitter ausbreiten.
  • Dann kommen grobe Äste, Wurzelstöcke, Reisig und Strauchschnitt - diese Schicht soll anfangs mindestens die halbe Beethöhe einnehmen.
  • Darauf kommt Grasschnitt, Häckselgut, Rasensoden mit der Grasseite nach unten oder Pferdemist.
  • Dann folgen Laub, Küchen- und Gartenabfälle, Grobkompost, Hornspäne oder Bettfedern.
  • Zuletzt kommt eine Mischung aus Gartenerde (die vorher ausgehoben wurde), reifem Kompost und Steinmehl.

Die Bilder zeigen von oben nach unten, wie das Hochbeet entstanden ist. Es steht in Nussdorf, Hinter dem Zaun 7, gegenüber dem Kindergarten Blumenstrasse.

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